Spielbetrieb

Stadtmeisterschaft ab 15.08.2014, 18.30 h: Voranmeldungen

Letztes Update : 07.08.2014

 

Name Verein DWZ
1 Bruch, Jochen SK Ludwigshafen 1912 2197
2 Schmidt, Horst Bad Mergentheim 2167
3 Lambert, Andreas Ludwigshafen 2103
4 Kiese, Matthias Bochumer SV 2095
5 Yalcin, Alparslan SC Kitzingen 2038
6 Schott, Guido Bad Hennef 2026
7 Bohne, Lutz Herxheim 1959
8 Kathstede, Gerd  Aachen 1926
9 Gutzen, Werner Mannheim 46 1913
10 Litfin, Boris Emmendingen 1908
11 Dickel, Gisbert Schachhaus Ludwigsh 1893
12 Heidarnezhad, Ben-Ali Ketsch 1873
13 Appel, Wolfgang SC Schifferstadt 1828
14 Hugo,Thomas Worms 1670
15 Faerber, David Walldorf 1611
16 Strieck, Christian SK Mannheim 46 1551
17 Kemper, Yannick Betzdorf-Kirchen 1457
18 Freudenberg, Ron Ketsch 1360
19 Gärtner, Peter Bodenheim 1343
20 Geisert, Bernd SC Bellheim 1240

 

 

 

 

 

Zwölfer in Frankfurt

Am vergangenen Wochenende, genauer gesagt vom 31.07. bis zum 3.08., lockte das über 7 Runden ausgespielte 17. Karl-Mala-Gedenkturnier 329 Schachfreunde (223 im A-Open) in den Frankfurter Stadtteil Griesheim (nicht zu verwechseln mit Griesheim bei Darmstadt und der dort ansässigen Zweitligamannschaft).

Die Spielern ab 1500 DWZ offen stehende A-Gruppe wurde nach Buchholz von Alexander Donchenko gewonnen, dem jüngsten Mitglied der DSB-Prinzengruppe. Der Wertungssieg des jungen IMs fiel recht souverän aus: nach der fünften Runde übernahm er die alleinige Führung und wurde erst in der Schlussrunde von GM Vitaly Kunin und IM Alexander Maier abgefangen, die ebenfalls auf 6 Punkte kamen.

In der an der Spitze ziemlich dünn besetzten B-Gruppe nahmen 106 Spieler mit einer DWZ von nicht mehr als 1699 Punkten teil, und auch hier wurde der Turniersieg von zwei Spielern mit 6 Punkten geteilt: Der Lahnsteiner Senior Michael Sefeloge blieb einen halben Buchholzpunkt vor dem Wiesbadener Wiedereinsteiger Markus Reinisch.

Aus unserem Verein nahmen zwei Spieler am A-Open sowie ein weiterer am B-Open teil:

Julius Muckle (4/7) zeigte sich gut in Form und agierte gewohnt zäh. So konnte er in der zweiten Runde den gut 150 DWZ-Punkte höher angesiedelten Karsten Wanie aus einem eigentlich etwas schlechteren Leichtfigurenendspiel heraus besiegen und frühzeitig die Weichen für einen guten Turnierausgang stellen.

Ich (J.F.) spielte sogar ein ausgezeichnetes Turnier und erzielte 5 Punkte. Zwar verlor ich gegen den späteren Turniersieger in der zweiten Runde nach eigentlich günstig verlaufener Eröffnung durch einen Einsteller recht schnell, aber gegen die wertungsschwächeren Gegner konnte ich mich sämtlich durchsetzen und kam auf 3/4. Mein nicht besonders verdienter Sieg in Runde 5 erwies sich dann als ausschlaggebend für einen geglückten Turnierverlauf. Am letzten Tag konnte ich morgens eine gefährdete Stellung durch aktives Spiel retten, wonach ein Sieg in der letzten Runde ausreichend gewesen wäre, um in die Preisränge zu gelangen. Im "Namensduell" gegen Thomas "Feldtmann mit dt" gab es auch in der Tat Stellen im Endspiel, an denen ich in Vorteil kommen konnte. Am Ende jedoch war es an mir, im Turmendspiel 4 gegen 3 das Remis zu sichern. Dadurch kam ich immerhin noch unter die ersten zwanzig.

Im B-Open erwischte Richard Muckle mit 3/3 einen guten Start, aber dann lief nicht mehr viel. Die abschließenden 4/7 kosteten ihn angesichts der Gegnerschaft sowie seines hohen K-Faktors über 20 DWZ.

Die Veranstalter verfügten mit dem Saalbau Griesheim über einen exzellenten Austragungsort und ermöglichte ausgezeichnete Spielbedingungen. Die Einzeltische und Holzbretter für sämtliche Paarungen dürften Seltenheitswert besitzen. Unter diesem Gesichtspunkt kann das Turnier vorbehaltlos empfohlen werden. In der Mittagspause etwas essen gingen die meisten Teilnehmer zum wenige Meter entfernten Italiener. Für kleinere Einkäufe befand sich auf der anderen Straßenseite ein Discounter.

Ich blieb auch noch den Montag und nutzte die Zeit bis zur abendlichen Abreise, um mir die Frankfurter Innenstadt und ihre Sehenswürdigkeiten genauer anzusehen, sowie für einen Abstecher zum Main-Fest am Frankfurter Mainufer.

Schach in der Walzmühle am kommenden Samstag, 09.08.2014 um 10.00 h (Meldeschluß: 09:30 h)

Nicht vergessen, am kommenden Samstag, 09. August 2014 um 10.00 h in findet wieder unser beliebtes Schach in der Walzmühle statt!

Meldeschluß: 9:30 h, in Ludwigshafen in der Ladenstraße der Walzmühle, Yorckstr. 2; 9 Runden CH System, 15 min pro Spieler und Partie, Organisationsbeitrag: 3 Euro; Preise: 250 / 150 / 100 / 75 / 50 7 25 Euro und Ratingpreise (je 30 Euro) in den Kategorien DWZ<2000, <1800, <1600, <1400; Damen, Senioren, Jugend U14 und U18, Auslosung eines Präsentkorbes unter allen Teilnehmern! Info und Anmeldung: Manfred Derlich: 0621 54589401 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Voranmeldung empfohlen, da max. 160 Teilnehmer.

Zwölfer in Hassloch B-Turnier - durchwachsen bis gut

Hier noch ein kurzer Zusatzbericht zu den Anmerkungen von Johannes Feldmann, was unser Abschneiden im B-Turnier betrifft.
Sehr stark spielte Martin Larsch, der durch mutige Eröffnungswahl und solide Spielweise in Runde 6 mit 4,5 aus 5 an Brett 1 spielte. Dort hatte er den späteren Turniersieger am Rande einer Niederlage und die Partie war auch "objektiv" sehr deutlich besser. Leider wickelte er unglücklich ab und musste dann ums Remis kämpfen, was auch gelang. Nach nur sehr kurzer Mittagspause war er in der Schlussrunde sehr erschöpft und verlor leider recht schnell. Mit 5 aus 7 dennoch eine sehr gute Leistung; der Turniersieg war drin.
Sehr sicher auch Claus Petschick mit 4,5 aus 7 was ihm den zweiten Platz von 43 Teilnehmern in der Seniorenwertung einbrachte.
Ralf Kissel und Reinhardt Fischer spielten leider etwas unausgeglichen und landeten mit 4 respektive 3,5 Punkten im Mittelfeld. Da ich in Runde 2 in besserer Stellung gegen einen beherrschbaren Gegner zwei haarsträubende Taktikfehler fabrizierte, musste ich die nächsten drei Partien gewinnen, um wieder Anschluss ans Mittelfeld zu finden. In der sechsten Runde verlor ich dann in sehr komplizierter Stellung ein Zeitnotduell, was eine bessere Platzierung verhinderte,
Yannick Kemper erzielte 2,5 Punkte, aber seine Leistung am Brett war deutlich besser. Da fehlt einfach noch ein wenig Erfahrung.
Erfreulich, dass wir (Larsch, Petschick, Fischer, Kissel) wieder einmal eine Vierermannschaft zu Stande brachten. Von 17 teilnehmenden Mannschaften belegten wir immerhin Platz drei; schließlich hatten wir im Gegensatz zu anderen Vereinen nur vier Spieler in der Wertung.
Organisation und Stimmung in Hassloch waren reibungslos und angenehm und die klimatischen Bedingungen gaben eine Vorausschau auf brasilianische Verhältnisse.

29. Hasslocher Schachtage 2014

Wie jedes Jahr fanden über Pfingsten (6.6.- 9.6.) in Hassloch die Internationalen Schachtage mit 7-ründigen A- (107 Teilnehmer) und B-Open (240 Teilnehmer) statt.

Im A-Turnier ging mit dem Nationalspieler Rainer Buhmann ein vergleichsweise prominenter Großmeister ins Rennen, blieb jedoch nach ereignisarmem Turnierverlauf um einen halben Punkt hinter GM Kunin und dem Wertungssieger GM Ikonnikov zurück. Im B-Open siegte der Hammenser Jochen Sewarte vor 7 punktgleichen Mitbewerbern nach Wertung.

In beiden Gruppen wurde das Spiel durch die unmenschliche Hitze erschwert.

 

Die beiden Ludwigshafener Teilnehmer im A-Turnier rissen, vorsichtig ausgedrückt, keine Bäume aus. Für Andreas Lambert (4/7) und Johannes Feldmann (2/4) war die Teilnahme jeweils mit dem Verlust von etwa 20 DWZ-Punkten verbunden.

Ich war leider auch außerschachlich nicht fit und hielt nur 4 Runden durch. Alle meine Partien endeten Remis, wobei ich gegen wesentlich DWZ-schwächere Gegnerschaft nirgends auch nur in die Nähe eines Sieges kam. Dafür musste ich in den ersten beiden Runden zwei völlig verlorene Endspiele retten.

Auch Andreas konnte nicht überzeugen und erzielte seinen ersten Sieg erst, nachdem er an Brett 37 zurückgefallen war.

 

Im B-Turnier dagegen sticht das Ergebnis von Martin Larsch (5/7) positiv hervor. Die Chancen auf den ersten Platz vergab er erst mit der Schlussrundenniederlage gegen Baudy. Weniger spektakulär waren die Resultate von Ralf Kissel (4/7) und Reinhardt Fischer (3,5/7). Auch weitere mit dem Klub verbundene Spieler nahmen teil in Form von Udo Uhrig (3,5/7) und Yannick Kemper (2,5/7).

 

Schach wird weiter vom BMI gefördert!

Wie am Anfang der Woche an dieser Stelle berichtet, hatte das BMI (Bundesministerium des Inneren) die Förderung des Schachsportes ab dem Jahr 2014 vollständig gestrichen. Dagegen hatten der Deutsche Schachbund und viele Vereine vehement protestiert. Heute hat das BMI seine Entscheidung revidiert. Schach wird doch weiter in dem bisherigen Umfang gefördert! Der vollständige Artikel findet sich hier: http://de.chessbase.com/post/eilmeldung-schachfoerderung-wird-fortgesetzt

Zwei Zwölfer bei Stuttgarter Stadtmeisterschaft

Die Schachfreunde Reinhardt Fischer und Ralf Kissel waren vom 29.5. bis zum 1.6. in der B-Gruppe (Wertungszahl 1300-1900) der Offenen Stuttgarter Stadtmeisterschaft in Ditzingen am Start. Es gab auch noch eine A- und eine C-Gruppe. Alle relevanten Informationen finden Sie auf www.stuttgarter-stadtmeisterschaft.de

Aufgrund recht annehmbarer Elozahlen waren Ralf an Platz 31 und Reinhardt an Platz 34 des hundertköpfigen Teilnehmerfeldes gesetzt. Mit 4 aus 7 und Platz 38 blieb ich im Rahmen meiner Möglichkeiten. Reinhardt hatte Pech in der letzten Runde, als er in aussichtsreicher Stellung zu schnell einen Bauern verspeiste und in eine Springergabel geriet. Mit 3 aus 7 findet er sich ebenfalls im Mittelfeld wieder. Ich hatte gegen zwei aufstrebende Jugendspieler auch mit Weiß keine Chance und verlor so z.B. gegen Dominik Gheng, der den TWZ-Preis unter 1600 gewinnen konnte. Zum Glück blieben dies die einzigen Niederlagen. Mit 2 aus 3 im „Schwarzfranzosen“ war dies recht erfreulich und in der Schlussrunde gelang mir noch ein schöner Angriffssieg im Lb5-Sizilianer.

Gespielt wurde in sehr angenehmer und guter Spielatmosphäre in der Stadthalle in Ditzingen. Speis und Trank waren reichhaltig und preisgünstig. Das Turnier ist somit zu empfehlen, zumal man sich in Ditzingen sehr auf Schach konzentrieren kann. Panoramapostkarten sucht man zu recht vergebens. Lediglich unsere Unterkunft, der Landgasthof Rose in Schöckingen, war schon etwas verwelkt. Für die Integration der Toilettenanlagen mitten ins Mikrozimmer wurde man aber mit Fernsehsendern von Kuba bis Saudi-Arabien entschädigt.

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