Spielbetrieb

Rheinlandpfalzliga : Spannende Zentralrunde

Die Schlussrunde der Rheinlandpfalzliga fand heute im 200 Kilometer entfernten Greimerath statt, ausgerichtet vom SC Wittlich. Spielbedingungen und Verpflegung waren gut, und es gab spannende Wettkämpfe zu beachten. Und wir hofften ja auch noch auf ein kleines Wunder. Der Stand vor dieser Runde (1 Aufsteiger, 2 sichere Absteiger, eventuell steigt auch der 8. ab):

 

1. Rheinland-Pfalz-Liga

1 (+) SK Frankenthal 8 14 2 37½
2 Sfr.Heidesheim 8 13 3 40
3 SK 1912 Ludwigshafen 8 13 3 38
4 Sfr.Mainz 1928 8 9 7 34½
5 SV Koblenz 03/25   II 8 8 8 33
6 SK Landau   II 8 7 9 32½
7 SC Pirmasens 1912 8 5 11 29½
8 TSV Schott Mainz   II 8 5 11 29
9 (-) SC Wittlich 1947 8 3 13 24
10 (-) SC Heimbach-Weis/Neuwied   II 8 3 13 22

 

Frankenthal spielte gegen die abstiegsgefährdeten Schott Mainzer II. Verfolger Heidesheim spielte gegen Wittlich, und wir hatten die ebenfalls abstiegsbedrohten Pirmasenser zu Gast.

Das heisst Frankenthal würde bei einem Sieg Erster werden, ansonsten wahrscheinlich von Heidesheim und Ludwigshafen aufgrund der geringen Brettpunktezahl überholt werden. Für uns war eine Überraschung nochmal extra schwierig, da wir im Fernvergleich mindestens 2 Brettpunkte mehr holen mussten, als Heidesheim.

 

Und für Frankenthal lief es dann auch wirklich verdammt knapp. Ein Problem war schonmal, dass ein Spieler im Stau steckte und erst so gegen 11:25 ankam - 11:31 hätte er verloren gehabt. Vielleicht verlief auch dadurch der Mannschaftskampf etwas nervös, mindestens zwei Partien kippten durch grobe Fehler. Am Ende gewann Frankenthal aber doch mit 4,5-3,5 und steigt in die Oberliga auf. Gratulation !

 

Heidesheim gewann mit 5,5-2,5 gegen Wittlich, so dass sie zwar nicht an Frankenthal vorbeizogen, aber noch vor uns blieben - wir hätten einen 7,5-0,5 Sieg benötigt um gleichzuziehen.

 

Nun zu unserem Mannschaftskampf. Die Pirmasenser waren stark angetreten, mit GM Appel an Brett 1, und entsprechend eng wurde es auch. Es gab keine schnellen Remis, alle Partien waren ausgekämpft. Diesmal war ich sehr mit meiner eigenen Partie beschäftigt, darum hier meine oberflächlichen Eindrücke, von Brett 8 nach 1 :

Brett 8 : Richard Muckle ging relativ schnell von der Eröffnung ins Turmendspiel über, und seine Stellung schien mir nicht sonderlich aktiv. 4 Stunden später hatte er das Endspiel aber gewonnen.

Brett 7 : Dieter Villing spielte gegen einen Konkurrenten aus Seniorenturnieren. Es entstand eine komplizierte Stellung mit Königen auf entgegengesetzten Flügeln, in der sein Gegner besser vorankam.

Brett 6 : Karlheinz Esswein's Gegner spielte solide aber passiv. Er tauschte Figuren und verlor dadurch Tempi, und gab zudem den Läufer für den Springer. Leider hatte er es aber geschafft, die Stellung stark zu vereinfachen, es wurden alle Figuren getauscht und das Bauernendspiel war remis.

Brett 5 : Andreas Lambert versuchte mit Schwarz seinen soliden Gegner etwas auf's Glatteis zu führen. Die Stellung blieb allerdings trocken, und im Versuch Vereinfachungen zu vermeiden wurde seine Stellung langsam eher schlechter. Im Turmendspiel rettete er sich durch Dauerschach.

Brett 4 : Reiner Junker setzte seinen Gegner wie gewohnt mit Weiss unter leichten Druck. Der Damenläufer des Gegners verirrte sich am Königsflügel, und ermöglichte Reiner günstige Bauernvorstösse. Der Gegner gab eine Figur um eine passive Stellung zu vermeiden, aber die Partie war nicht zu retten.

 

Durch diesen Sieg gewann Reiner die Brettwertung an Brett 5 !

 

Brett 3 : Stefan Johann lehnte mit Schwarz ein frühes Remisangebot ab. Es sah zunächst so aus als würde er einen Bauern gewinnen, aber dem war nicht so. Dennoch gewann er kurze Zeit später die Partie, wobei ich nicht so Recht mitbekommen habe wie.

Brett 2 : Jochen Bruch machte in einem Königsindischen Angriff zu wenig Fortschritte am Königsflügel. Als ich wieder nach seiner Partie schaute, war er in einem schlechten Endspiel gelandet, das er trotz langer Gegenwehr nicht halten konnte.

Brett 1 : Julius Muckle hatte eine gegen GM Appel eine strategisch sehr komplexe Partie auf dem Brett, und es sah so aus als hätte er seinen Gegner überspielt. Es entstand ein Endspiel mit Mehrqualität für Julius, aber einem sehr aktiven gegnerischen König. Das Endspiel war wohl auch gewonnen, aber der Grossmeister entwand sich noch einmal zum Remis. Unten alle Ergebnisse und die Abschlusstabelle.

 

 

1. Rheinland-Pfalz-Liga

9. Runde   Spieltag: 15.04.2018

11SV Koblenz 03/25   II195910Sfr.Mainz 1928204744 3.21
1 1 Polster,Wolfgang,Dr. 2201 1 Kiefer,Daniel 2189 1 0 0.52
2 6 Berresheim,Helmut 2023 4 Münch,Ingo 2123 ½ ½ 0.36
3 7 Schäfers,Andreas 1989 5 Neurohr,Jürgen 2085 0 1 0.37
4 8 Thieme-Garmann,Alexander 1990 6 Bauer,Claus,Dr. 2090 ½ ½ 0.36
5 9 Eisele,Guido 2046 7 Schneider,Jörg 2063 ½ ½ 0.47
6 11 Prison,Hans-Albert 1936 8 Paskalutsa,Vladimir,Dr. 1987 1 0 0.43
7 13 Prison,Helga 1531 9 Gundlach,Michael 1992 ½ ½ 0.05
8 12 Kalnitsky,Michael 1957 14 Brinckmann,Dieter 1848 - + k 0.65
22Sfr.Heidesheim20819SC Wittlich 19471951 5.34
1 1 Carow,Johannes 2452 1 Comes,Bruno 2128 + - k 0.87
2 2 Wilhelm,Till 2218 2 Terhorst,Jochen 2117 ½ ½ 0.64
3 3 Karst,Elmar 2205 4 Klink,Udo 1980 ½ ½ 0.79
4 4 Carow,Annelen 2124 3 Müllen,Armin 2048 1 0 0.61
5 6 Klein,Christoph 2056 5 Becker,Wilhelm 1980 1 0 0.61
6 8 Krannich,Annette 2026 6 Berisha,Faik 1920 1 0 0.65
7 12 Cornish,Alexander 1845 7 Müllen,Jürgen 1911 0 1 0.41
8 17 Winkler,Nils 1720 19 Lamprecht,Caroline 1522 ½ ½ 0.76
33TSV Schott Mainz   II19968SK Frankenthal2099 2.94
1 8 Werner,Dimo 1967 1 Syrov,Arkadi 2278 ½ ½ 0.14
2 7 Müller,Marco 2162 2 Braun,Peter 2200 ½ ½ 0.45
3 10 Siebenhaar,Erich 2062 6 Tresch,Lukas 2017 ½ ½ 0.56
4 13 Morlo,Michael,Dr. 2095 4 Syska,Albert 2169 0 1 0.40
5 15 Lisanti,Marco 2027 7 Johann,Christof,Dr. 2085 ½ ½ 0.42
6 16 Manus,Christoph 1966 9 Herzel,Dieter 2021 1 0 0.42
7 19 Sulic,Kresimir 1856 8 Kühn,Bernd 2029 0 1 0.27
8 18 Krasnopeyeva,Julia 1833 15 Mäurer,Fabian 1995 ½ ½ 0.28
44SC Heimbach-Weis/Neuwied   II19187SK Landau   II2017 2.96
1 1 Kertesz,Alfred 2157 2 Silber,Gerhard 2176 0 1 0.47
2 3 Fink,Christian 2051 3 Schatz,Dieter 2078 0 1 0.46
3 4 Spreemann,Ralf,Dr. 1991 4 Karpa,Adrian 2087 0 1 0.37
4 5 Schnur,Edmund 1962 6 Hirschinger,Thomas 1951 ½ ½ 0.52
5 6 Buhr,Patrick 1814 7 Hünerfauth,Uwe 2019 0 1 0.24
6 7 Böhm,Jan-Heinrich 1769 8 Wolfer,Joshua 1991 0 1 0.22
7 8 Fink,Horst 1891 10 Mühlan,Manfred 2044 ½ ½ 0.29
8 20 Schreiner,Toni 1707 17 Kuhn,Daniel 1788 ½ ½ 0.39
55SK 1912 Ludwigshafen21286SC Pirmasens 19122064 4.7
1 2 Muckle,Julius 2307 1 Appel,Ralf 2434 ½ ½ 0.33
2 1 Bruch,Jochen 2200 2 Barthel,Ansgar 2123 0 1 0.61
3 4 Johann,Stefan 2179 3 Gnichtel,Gerd 2121 1 0 0.58
4 5 Junker,Reiner 2154 4 Scherer,Frank 2034 1 0 0.66
5 6 Lambert,Andreas 2145 5 Stock,Andreas 1968 ½ ½ 0.73
6 8 Esswein,Karlheinz 2013 7 Ludy,Klaus 1899 ½ ½ 0.66
7 12 Villing,Dieter 2057 6 Lares,Harald 1986 0 1 0.60
8 9 Muckle,Richard 1969 8 Clauer,Denis 1948 1 0 0.53

 

Vierte zum Saisonende 4,5:1,5 gegen Schifferstadt IV - Ralfs Mannschaftskampfabschiedsgeschenk

Heute ging es in der Kreisliga eigentlich nur darum, unseren Jugendspielern weitere Spielpraxis zu verschaffen und für uns drei Erwachsene, ihrem Hobby zu frönen. Absteigen konnten wir nicht mehr, aber gegen die Schachfreunde aus Schifferstadt liefern wir uns ja oft spannende Duelle. Wir kamen zu einem ungefährdeten 4,5:1,5-Erfolg, der auch noch höher hätte ausfallen können. Zuerst war Bastian Küver mit Weiß an Brett 4 fertig. Er versemmelte eine sehr schöne Partie im Endspiel ins Remis, weil er das Prinzip der zwei Schwächen nicht beherzigte. Aber insgesamt deutlich aufsteigende Form. Dann gewannen Udo Schneekloth und Nikola Gajic sehr souverän mit Weiß an den Brettern 2 und 6. Nikola spielte dabei unorthodox, aber solide. An ihm werden wir noch viel Freude haben. Den Sieg stellte dann Mannschaftsführer Ralf Kissel am Spitzenbrett im Abtauschfranzosen sicher. Eine recht vernünftige Partie. Benjamin Küver hatte an Brett 5 eine wilde Stellung auf dem Brett, konnte aber seinen Gegner im späten Mittelspiel mit einem schönen Mattangriff überlisten. Martin Köbsel war gesundheitlich nicht ganz auf der Höhe und kam daher etwas zu spät ans Brett. In Zeitnot übersah er dann den Gewinn und verlor leider durch Zeit.

 

In der nächsten Saison werde ich die Mannschaftskämpfe im Badischen für Mannheim 1946 bestreiten. Daher zum Abschied nochmal eine Partie. Nicht glorreich, aber "durchaus in Ordnung" (Hans Kelchner redet oft so).

 

Kaiser (Schifferstadt IV) - Kissel (SK Lu IV)

1. e4 e6 Ich werde ja langsam aber sicher altersbedingt etwas clooneygrau also "Nescafé - what else?" 2. d4 d5 3. exd? Ambitionslos und mit Weiß zu wenig. exd 4. Sf3 Sf6 In meinen Jugendtagen hätte ich im Uhlmannstyle Ld6 Lg4 Se7 Dd7 0-0-0 mit Angriff am Königsflügel gespielt. Aber Magnus hat in seinen wenigen Französischpartien gezeigt, dass es auch solider geht.

5. Lg5 Le7 6. Lxf6? Gibt ohne Not das Läuferpaar und zieht in der Eröffnung zweimal mit der gleichen Figur Lxf6 7. c4 0-0 8. cxd Dxd 9. Sc3 Da5 richtig und vernünftig. Andere Züge sind nicht besser. 10. Le2 c5? Zu schnell und ungenau. Schwarz will hebeln, was sinnvoll ist, aber zu früh kommt. Sc6, Le6 oder Td8 hätten den Vorteil festgehalten. Jetzt kommt es zur Verflachung. 11. 0-0 cxd4 12. Se4 Sd7?! Der Computer schlägt Le7 oder Td8 vor. Der Doppelisolani scheint nicht so schlimm zu sein. Das wollte ich mir aber nicht geben. 13. Sxf6+ Sxf6 14. Dxd4 Le6?! Sofort Td8 sieht aktiver aus. 15. a3 Tfd8 Der richtige Turm. 16. Dh4 h6 Nicht unbedingt notwendig aber im Sinne der Profilhaxe durchaus ok. 17. b4 Db6 18. Tac1 mit Remisangebot Tac8?! Na ja. Etwas planlos. Positiv gewendet: laviert. 19. h3 Sd5!? Die Großmeister Galdunts und Silman sagen, dass Springer im Idealfall auf der 6. Reihe stehen ceteris paribus. Also muss er umgruppiert werden. Wichtig ist in solchen Stellungen mit Bauern auf beiden Flügeln, nicht mit dem Springer gegen den Läufer sitzenzubleiben. 20. Tfd1 a5 Schwarz steht nur minimal besser, will aber durch Hebel Verwirrung stiften. 21. Dd4?? Will Abtauschen, um Remis zu forcieren, aber das geht kaputt. Dxd4 22. Sxd4 Sc3!! Und der Springer auf der 6. Reihe entscheidet die Partie. Aufgabe in wenigen Zügen.

Deutsche Shogi-Meisterschaft bei den 12ern: 14. und 15. April in der BBS Wirtschaft 1

Am kommenden Wochenende, Samstag 14.April und Sonntag, 15. April findet die Deutsche Shogi-Meisterschaft wieder in Ludwigshafen statt. Austragungsort ist die Aula der Berufsbildenden Schule 1 in der Mundenheimer Str. 220. Parken auf dem Schulhof ist während der Veranstaltung erlaubt! Veranstalter sind gemeinsam Shogi Deutschland und der SK Ludwigshafen. Da mit mehreren Mac-Mahon-Gruppen gespielt wird, ist das Turnier für Spieler jeder Stärke geeignet.

Die Ausschreibung findet sich hier: http://www.shogideutschland.de/Turniere/ODM_2018A.html

Zuschauer sind herzlich willkommen. Es findet sich auch sicher die Gelegenheit, für diejenigen, denen das ganze Turnier "zu viel" ist, die eine oder andere freie Partie zu spielen!

Lu 1912 II gegen Pirmasens

Mannschaftskampf - Lu 1912 II - gegen Pirmasens

Wir haben am 8.4.2018 unseren 2. Tabellenplatz erfolgreich verteidigt.

Als erstes willigte Yannik an Brett 2 in ein Remis ein als sein Gegner Zugwiederholung reklamierte.

Hermann bot seinem Gegner an Brett 7 Remis an. Dieser willigte sofort ein.

Danach bekam Gerhard an Brett 5 Remis angeboten. Wieder war Andreas für annehmen. Diese Entscheidungen erwiesen sich im weiteren Verlauf als goldrichtig.

Hans gewann an Brett 4 als erster seine Partie. Er hat den Gegner mal wieder schön ausgekontert.

Danach zauberte Andreas an Brett 1 eine Gewinnstellung aufs Brett. Nach einem Gewaltzug stellte der Gegner vor Schreck gleich eine Figur ein. Allerdings wäre auch bei bester Verteidigung die Partie über den Jordan gewesen.

Nachdenken lohnt sich. Ich hatte am Anfang diesmal sogar mehr Zeit verbraucht als mein Gegner. Erst gegen Ende der Partie konnte ich eine halbe Stunde gutmachen. Ich konnte im 70. Zug nach vorherigem Qualitätsopfer Matt setzen.

Dieter hatte eine Stellung mit Dame, Läufer und Turm gegen 2 Türme und 2 Leichtfiguren herbeigeführt.

Seine Einschätzung der Stellung war mal wieder hervorragend und somit stand es jetzt

5 ½ zu 1 ½ für uns.

Karlheinz rundete mit einem schön herausgespielten Sieg-trotz ungleichfarbigem Läufer -diesen für uns erfolgreichen Tag ab.

6 ½ zu 1 ½ für Ludwigshafen

Blitzturnier April 2018

Dr. -Karl-Thurner-Blitzturnier 2018
Platz Name Jan Feb Mär April Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Rnd Summe
1 Johann, Christof Dr. 66.7 83.3 83.3   3 233.3
2 Vohmann, Wolfgang 57.1 91.7 66.7 3 215.5
3 Dickel, Gisbert 57.1 41.7 83.3       3 182.1
4 Derlich, Manfred 42.9 41.7 33.3 3 117.9
5 Esswein, Karlheinz 83.3 1 83.3
6 Bruch, Jochen FM 75.0     1 75.0
7 Kemper, Yannick 28.6 25.0 0.0 16.7 4 70.2
8 Kissel, Ralf 33.3 1 33.3
9 Lambert, Andreas 0 0.0
10 Feldmann, Johannes 0 0.0
11 Junker, Reiner 0.0 1 0.0

Grenke Chess Open 2018

Zum dritten Mal fand an Ostern 2018 das Grenke Chess Open in Karlsruhe statt, zeitgleich zu den ersten drei Runden des Einladungsturniers Grenke Chess Classic. Mit 1482 Teilnehmern in 3 Gruppen handelt es sich nach eigener Aussage um das größte offene Turnier in Europa; mit fast 300 Titelträgern und Stars wie Bacrot, Van Wely und Shirov an der Spitze auch um eines der stärksten. Völlig überraschend siegte der 13-jährige Vincent Keymer (SF Deizisau, früher SK Gau-Algesheim) mit 8/9. Er kann damit nächstes Jahr am Classic teilnehmen.

Wir Zwölfer waren mit fünf Spielern präsent, davon vier im A-Open.

Am besten schnitt Julius Muckle ab (6/9), der unter Beweis stellte, dass er mit internationalen Meistern durchaus mithalten kann. In der 5. Runde schlug er IM Ostrovskiy, die letzten vier Runden spielte er remis. Unter anderem gelang es ihm in der längsten Partie der achten Runde, sich mit Minusbauer gegen IM Kopylov zu verteidigen.

Bei mir (5/9) lief es sehr gut. Insbesondere der Angriffswirbel im Runde 8 hat mir großen Spaß gemacht. Darüber hinaus machten sich in mehreren Partien meine vertieften Eröffnungskenntnisse bezahlt.

Zufrieden wird auch Richard Muckle (3,5/9) sein, der sich Elo-stärkerer Gegnerschaft erwehren musste. Im Unterschied zu Neustadt konnte er diesmal auch eine Partie gewinnen, gegen Rüdiger Nickel (Elo 2104).

Bauchschmerzen bereitete dagegen Yannick Kemper (2,5/9) und Ralf Kissel (B-Open; 3,5/9) ihr Abschneiden, wobei Yannick sich am letzten Tag etwas erholen konnte.

Erwähnenswert sind noch die früher bei uns aktiven Stefan Erdmann (A-Open; 5/9) und Ibrahim Halabi (B-Open; 5/9), die beide ein gutes Resultat erzielten. Yannick, Ralf und ich bezogen für das Turnier eine Ferienwohnung im Karlsruher Stadtteil Grötzingen; dabei waren außerdem noch Timo Schönhof (B-Open; 5,5/9), Alexander Schwier (B-Open; 3/8) und Aaron Schmid (C-Open; 5,5/9).

Erst begonnen hat das Turnier hingegen für die Spitzenspieler beim Grenke Chess Classic, dessen letzte sieben Runden in Baden-Baden stattfinden. Das Turnier wurde um zwei Teilnehmer erweitert, ansonsten entspricht die Besetzung dem Vorjahr. Mit Carlsen, Caruana, Vachier-Lagrave, Aronian und Anand sind fünf Top-Ten-Spieler am Start. Bis jetzt sind noch keine großen Überraschungen vorgefallen, in Front liegen Vitiugov, der letztes Jahr das Open gewonnen hat, und Vachier-Lagrave, der am Sonntag Anand schlagen konnte (2,5/3).

Schachkongress Landau 2018

Wie zu erwarten war der Kongress wieder gut organisiert, auch die Verpflegung und Spielbedingungen waren gut. Zudem ist Landau nur eine halbe Autostunde von Ludwigshafen entfernt, also kein Grund zum Klagen. Traditionell sind wir im Kongress leider nicht so stark vertreten, was auch daran liegt dass einige unserer Spieler beim Grenke Open dabei sind.

Kongressseite : http://www.schachklub-landau.de/Kongress2018/

Übersicht im Archiv des pfälzischen Schachbundes : http://www.pfaelzischer-schachbund.de/psb/?id=304#Meister

Einige Rundenberichte ebenfalls auf der seite des pfälzischen Schachbundes : http://www.pfaelzischer-schachbund.de/psb/home.html

 

MTA
Das MTA wurde von 2 Turnierabbrüchen überschattet. Souveräner Sieger war Vorjahresmeister Martin Heider aus Worms, der bereits vor der letzten Runde mit 7,5/8 als Turniersieger feststand - und das ohne kampflosen Punkt darunter. Der Frankenthaler Arkady Syrov hielt lange mit und war der einzige der Heider ein remis abnahm.
Euer Berichterstatter landete nach anfangs unregelmässigem Spiel (sprich : Gepatze) am Ende auf Rang 4-5, Rang 4 nach Wertung (mehr Siegpartien). Nicht wirklich berauschend, denn die zwei Ausgeschiedenen wären wohl vor mir gelandet. Aber die Qualifikation für nächstes Jahr nehme ich trotzdem gerne mit. Vielleicht dazu später mehr.

 

Seniorenturniere
Dieter Villing gewann die Nestorenkonkurrenz und konnte sich auch bei den Senioren vorne platzieren (1.-3., 2.Platz nach verfeinerter Buchholzwertung hinter Seniorenmeister Helmuth Ortinau aus Pirmasens).

 

Problemturnier
Traditionell findet vor dem Einzelblitz das Problemlösungsturnier statt, wie immer organisiert von Franz Pachl. Jochen Bruch gewann den Wettbewerb.

 

Einzelblitz
Durch das Problemschach war Jochen offenbar warmgelaufen und belegte in einem starken Feld den 3.Platz mit 12.5/17. Ebenfalls dabei waren : Julius Muckle (10/17, 14.), Richard Muckle (9.5/17, 17.), Wolfgang Vohmann (8/17, 33.)

 

Schnellschach
Hier war nur Wolfgang Vohmann dabei, der aufgrund seiner im Vergleich zu seiner Schnellschachstärke schlechten DWZ/Elo im B-Turnier starten musste. Er holte dorte 5/7 und teilte den 2.-5. Platz.

 

Ich hoffe mal ich habe keinen vergessen.

 

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