Spielbetrieb

Untergrombach B-Open – Der lernende Kissel erspielt sich 175 Euro

Vom 2. bis zum 6. Januar fand das Open in Untergrombach bei Bruchsal bereits zum 37. Mal statt.

Das Turnier ist bestens organisiert und zugleich sehr familiär und nett. Kurzum, die Spielbedingungen und die kulinarische Versorgung (Alles in Heimarbeit! Es lebe der Kiwikuchen!) sind jedesmal ausgezeichnet. Alle Informationen und Ergebnisse finden Sie auf der Homepage des Ausrichtervereins.

Es werden sieben Runden mit klassischer Bedenkzeit von zwei Stunden für 40 Züge und 30 Minuten für den Rest gespielt, was mir persönlich lieber ist als Inkrementsysteme.

Das A-Turnier ist offen und das B-Turnier nach oben bei 1650 gedeckelt.

 

Ich war auf Platz 6 von 53 Teilnehmern gesetzt und konnte mit 5,5 Punkten auf Platz 4 ein Preisgeld von 175 Euro erspielen. Dies war der letzte Platz, auf dem es noch Geld gab, also eine gelungene Sache. Sehr erfreulich die makellose Schwarzbilanz mit 4 aus 4, wobei ich in den letzten beiden Runden jeweils über die gesamte Bedenkzeit gehen musste und die Gegner quasi in besserer Stellung „ausblitzte“.

 

Sehr kurios die Schwarzpartie aus der dritten Runde gegen Schachfreund Voit. Aus einem Königsindischen Angriff wurde sehr schnell eine Mottopartie „Wilde Sau“. Mein Gegner „opferte“ drei Bauern und eine Qualität für Mattangriff, der gefährlich war. Ich musste eine Figur für einen Bauern zurückopfern und die Qualität für einen weiteren Bauern. Somit hatte ich fünf (!) Bauern für eine Figur, was zum Gewinn reichte.

 

Die Schlussstellung ist zwar für Weiß schon länger total kaputt, aber das Ende ist dann doch recht witzig.

 

Voit – Kissel Untergrombach 2020

 

 

kissel-untergrombach-sized.png

 

Auf das Turmschach auf e2 spielte Weiß 42. Kf3

Abteilung 1: Turmopfer 42...c2 43. Kxe2

Abteilung 2: Damenopfer 43...cxd1D 44..Kxd1

Abteilung 3: b1 Dame und Weiß verlor die Lust.

 

Am heutigen Freitag, 01. November findet kein Spielabend im Klubheim statt!

Am heutigen Freitag, 01. November findet kein Spielabend im Klubheim statt! Das Monatsblitzturnier findet kommende Woche, Freitag. 08. November ab 20 h statt.

Kissel hat was gelernt

Am Freitag, den 25.10. fand in den Klubräumen des SK Mannheim 1946 die erste Runde des Badischen Einzelpokals statt. Ich traf auf einen aufstrebenden Jugendspieler aus dem eigenen Verein, Da Namen eh nur Schall und Räucherstäbchen sind, tut das nichts zur Sache. Mit Schwarz gelang mir eine, subjektiv betrachet, schöne Positionspartie, auch wenn mein Gegner nicht seinen besten Tag erwischte. Ich habe sie noch nicht durch den Computer gejagt; es kann also durchaus sein, dass sie Schlaglöcher aufweist...

 

N.N. - Kissel

 

1.d4 e6 2. c4 Sf6 3. Sc3 Lb4 4. Sf3 Kasparow spielte diese Variante oft und mit großem Erfolg b6.

Im Nimzoinder kann Schwarz den Kampf ums Zentrum mit d5 und c5 führen oder hypermodern mit dem Allroundzug b6, um das Feld e4 indirekt zu kontrollieren. John Emms empfiehlt dies. 5. a3? Im strengen Sinne ein reiner Tempoverlust, denn ich will ja sowieso auf c3 nehmen. Laut Kasparow „erfordert“ Sf3 Lg2 mit kurzer Rochade und angenehmem Spiel. Lxc3 6. bxc3 La6.

SRA. Habe ich ein Schach, kann ich sinnvoll etwas rausschlagen, kann ich etwas angreifen? Diese Vorgehensweise zwingt einen schachlichen Warmduscher wie mich zumindest zu aktivem Spiel.

7.e3 Se4! Ich will das Feld e4 mit dem Springer besetzen, daher muss ich Sd2 zuvorkommen. 8. Sd2 Sxd2 9. Lxd2 Hinter den Bauern e3 und c3 muss der Läufer dauerhaft schlecht stehen. Sc6 klassisch im Nimzosinne. Er will auf a5, um den Druck auf c4 zu erhöhen. 10. Le2 Sa5 11. Da4 Da steht sie nicht gut, aber sollte sich Weiß die Bauernstruktur ruinieren lassen? 0-0. Jetzt fühle ich mich wohl. 12. Lf3 c6. Will d5 provozieren, um in ein besseres Endspiel abzuwickeln. 13. d5? Lxc4 14. dxc6 bxc6 15. Lxc6 Sxc6 16. Dxc4 Se5! Diese Stellung schwebte mir im 12. Zug vor. Der Springer ist deutlich besser als der Läufer, meine Figuren spielen harmonisch zusammen und ich habe das Schach auf d3. In einem Karpowbuch würde stehen: „Schwarz gewann leicht.“ 17. De4 Sd3+! SRA. Verbindet zwar die Türme, aber legt sich den König in der Mitte zurecht. 18. Ke2 Sc5 19. Dc4 Dg5! Jetzt muss der statische Vorteil in einen dynamischen Vorteil umgewandelt werden. 20. Tag1Tfd8 21. h4? Weiß agiert planlos Df4 22. f3 Dc2! Das war's. 23. Td1 Sb3 und 0:1.

Jugend-Klubmeisterschaft 2019 am Samstag, 16.November 2019

Die diesjährige Jugend-Klubmeisterschaft findet am Samstag, 16. November 2019 ab 10.00 h im Klubheim statt. Es werden 5 Runden Schweizer System a 25 Minuten pro Spieler gespielt. Es gibt je einen Pokal für den Klubmeister bzw. die Klubmeisterin; Urkunden und Sachpreise werden nach Altersklassen vergeben.

 

Ausschreibung

Schnellschach bei Mannheim 1946 – Drei Zwölfer holen drei Preise

Am Sonntag, den 22.9. fand bereits das 42. Herzogenriedpark-Schnellschachturnier des SK Mannheim 1946 statt, an dem 49 Schachfreunde teilnahmen. Gespielt wurden beim neuen Verein von Schachfreund Ralf Kissel 9 Runden mit jeweils 15 Minuten pro Partie in sehr angenehmer Atmosphäre. Das Ganze unter dem Dach der architektonisch bedeutsamen Multihalle im Park mit angeschlossenem Restaurantbetrieb, der spezielle Schachmenüs präsentierte.

Es waren auch Karlheinz Esswein, Dieter Malditz und Ralf Kissel dabei. Karlheinz spielte immer an den vorderen Brettern und konnte schließlich mit 5,5 Punkten Platz 14 belegen, was ihm den Seniorenpreis einbrachte. Das Feld war stark besetzt und er konnte so beispielsweise auch Horst Schmidt hinter sich lassen. Ralf war an 33 gesetzt, erreichte aber mit erfreulichen 5 Punkten und keinen allzu großen Fehlern Platz 21, was für den DWZ-Preis 1650 bis 1500 reichte. Dieter hatte einen deutlich besseren Gegnerschnitt und so genügten 4,5 Punkte und Platz 24 zum DWZ-Preis 1800 bis 1651.

Gesamtsieger wurde FM Farmani, der den favorisierten IM Wegener abfangen konnte. Alle relevanten Informationen über dieses sehr lobenswerte Turnier finden Sie auf der Homepage des Vereins.

Heute abend Schachtraining mit dem Schachtherapeuten Manfred Herbold ab 20.00 h im Klubheim!

Heute Freitag, 20.09. Abend findet um 20.00 h ein Erwachsenentraining mit dem Schachtherapeuten Manfred Herbold statt!

Chessutainment mit Schachtherapeut Manfred Herbold am 20.09.

Am 20.09. wird der Manfred Herbold, auch als "Schachtherapeut" bekannt, ein paar Schachgeschichten mit außergewöhnliche Partien/Studien präsentieren. Die Geschichten stammen von verschiedenen Autoren, aber auch aus seinem eigenen Werk.

Los geht es gegen 20:00.

Die Veranstaltung ist kostenlos, auch Gäste sind willkommen.

 

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